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, Autor: Wolff Trace | Bianca Wolff #Social Media #Viral-Marketing

Heftige Reichweite und Traffic – auch ohne Google?

Sie werden es nicht glauben, mit welchen Tricks dies gelingt.
Heftige Reichweite und Traffic – auch ohne Google

9,2 Millionen Seitenbesuche verzeichnete das Portal heftig.co alleine im April dieses Jahres (Quelle: SimilarWeb). Glaubt man den beiden Gründern Michael Glöß und Peter Schilling waren es sogar 27,6 Millionen Besucher. Sie bezeichnen sich selbst als Vorreiter einer Medienrevolution. Doch was ist eigentlich so besonders am Erfolg des Viral-Portals?

 

Herzschmerz als Klick-Köder

Seichte Inhalte, keinerlei Themen aus Wirtschaft und Politik oder Berichte über Stars und Sternchen. Dafür aber reichlich gefühlsbetonter Content, Geschichten über Herzschmerz, Tierbilder und Überschriften, die zum Weiterklicken animieren – das ist das Geschäftsmodell von heftig.co. Dabei hat das junge Portal, gegründet im Dezember 2013, auch dieses Rad nicht neu erfunden. Vorbilder wie BuzzFeed.com, Upworthy.com oder Viralnova.com zeigen, dass die Methode mit emotionalen Inhalten kurzweilige Unterhaltung anzubieten sehr schnell eine sehr große Reichweite erzeugen kann.

 

Traffic-Gigant auch ohne Google

Das Besondere an dieser so immens schnell generierten und immens großen Reichweite ist deren Zustandekommen: nicht über Google gewinnt das junge Portal seine Besucher, sondern fast ausschließlich über das gegenseitige Teilen in sozialen Netzwerken – allen voran Facebook. Dabei hat das junge Start-up-Unternehmen die Methode der „Click-Baits“ (Klick-Köder) für seine Zwecke nahezu perfektioniert. Aufmacher wie „Das werden Sie nie glauben…“ oder „Dieser Artikel wird Sie zu Tränen rühren…“ in den Schlagzeilen des Portals und den Posts auf Facebook animieren den Leser zum Weiterklicken. Offenbar mit Erfolg. Beiträge des Viral-Portals werden von dessen Fans 100.000-fach angeklickt und geteilt.

 

 

heftiger Traffic

 

Während die Seiten der führenden deutschen Medienhäuser eindeutig mehr Traffic über die Suchmaschinen erhalten als über soziale Netzwerke, hat sich heftig.co zu einem sozialen Netzwerkspezialisten gemausert. Mehr noch: Es braucht den Suchmaschinengiganten überhaupt nicht, um den Traffic seiner Seite zu generieren. Fast ausschließlich das Teilen und Liken der rührseligen Beiträge auf Facebook führt zum immensen Website-Traffic des jungen Portals.

 

Viraler Profi – trotz lauen Inhalten

Es wird dieser Tage viel über das Geschäftsmodell von heftig.co geredet und selbiges sehr häufig auch kritisiert. Von zu lauen Inhalten, oberflächlichen Kitschgeschichten oder gar dem Ende des Qualitätsjournalismus ist die Rede. Ich persönlich finde, dass man hierbei eines nicht vergessen sollte: Hinter besagtem Modell steht auch eine anzuerkennende Leistung. Kaum eine andere deutsche Seite hat in so kurzer Zeit solch immense Besucherzahlen erzeugen können. Und das fast ausschließlich über soziale Netzwerke und über Inhalte, die offensichtlich bei zahlreichen Nutzern auf Interesse stoßen. Zugegeben: Schon nach zweimaligem Klicken dürfte jedem Leser klar sein, mit welcher Beitragsqualität er bei den einzelnen Posts zu rechnen hat. Dennoch: Viele große Unternehmen dürften die teils 100.000-fache Interaktivität hinter einzelnen Posts mit einem neidischen Auge betrachten.

 

Fazit

Nicht alles an heftig.co ist heftig schlecht. Fast 10 Mio. Besucher pro Monat (SimilarWeb) sprechen für sich. Und wenn auch auf reißerische Weise auf die Spitze getrieben: Von Formulierung und emotionaler Ausrichtung einiger Posts kann man durchaus noch etwas lernen. Und wenn es auch nur als kleiner Gedankenanstoß dient, warum solch gefühlsbetontem Content eine solche Aufmerksamkeit geschenkt wird, während die eigenen Posts über Einbauanleitungen und Zusatzstoffe niemanden zu interessieren scheinen.

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