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, Autor: Wolff Trace | Bianca Wolff

SEO für die Google Spracherkennung

Wie bereitet man seine SEO auf das Zeitalter der Sprachassistenten vor?
Spracherkennung SEO

Der Trend rund um die Nutzung von Mobilgeräten hat es mit sich gebracht: immer mehr Anfragen über Google werden über die Spracheingabe der Google Search getätigt. Diese „verbalen Suchbefehle“ sind häufig ganz anders formuliert, als ein entsprechender Suchbefehl über das Eingabefeld gestaltet worden wäre. Wie ist also auf die Spracherkennung aus SEO-Sicht zu reagieren?

 

Suchanfragen über die Spracherkennung

Google arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung seiner Spracherkennung und konnte diese nach eigenen Angaben in den letzten 5 Jahren um 30 Prozent qualitativ verbessern. Der Trend ist einfach nachvollziehbar. Es hat eindeutig praktische Vorteile, Suchanfragen unterwegs nicht auf einer kleinen Tastatur eintippen zu müssen, sondern diese einfach ins Mikrofon des Mobilteils zu sprechen, um die gewünschten Suchergebnisse zu erhalten. Soweit der Hintergrund zur vermehrten Sprachassistent-Nutzung. Welche Auswirkungen hat dies nun aber auf die Suchmaschinenoptimierung von Websites?

 

SEO für die Spracherkennung

Die Suche über den Sprachassistenten von Google oder über Google Now kann eine Fülle an Informationen liefern, die aus anderen Google-Diensten wie Google Places, Google Plus oder Google Plus Local herangezogen werden. Diese Ergebnisse wollen wir an dieser Stelle aber einmal außen vorlassen und uns lediglich auf die semantischen Suchergebnisse aus dem organischen Bereich der SERPs konzentrieren.

Hier gestaltet sich die SEO für die Spracherkennung natürlich in erster Linie nach den veränderten Suchgewohnheiten der Nutzer. Während über das Suchfeld in schriftlicher Form meist kurze, prägnante Schlagworte eingegeben werden, verwenden Nutzer der Spracheingabe meist längere, viel spezifischere Wortkombinationen oder auch Frage-Formate. Dies bietet für findige SEOs idealen Spielraum, griffige Longtail-Varianten zu erheben und Websites darauf hin zu optimieren.

 

Spezifischere Longtail-Varianten für die Spracherkennung

Mit Longtail-Varianten sind schlicht Keyword-Kombinationen gemeint, die aus weiteren, spezifizierenden Zusätzen bestehen. So könnte eine Longtail-Kombination zum Keyword „Bleistift“ beispielsweise lauten: „blaue Bleistifte mit Radiergummi“. Der Vorteil dieser detaillierteren Formulierung liegt klar auf der Hand. Suchende, die nicht nur nach „Bleistift“, sondern nach der detaillierteren Beschreibung „blauer Bleistift mit Radiergummi“ suchen, haben Ihr Interesse schon viel klarer umrissen. Sollte diese Zielgruppe nun über die Suchergebnisse auf eine Website stoßen, die genau diese Suchanfrage bedient, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine weitere Interaktion (welcher Art auch immer) stattfindet.

Aus SEO-Sicht wäre es also sinnvoll, mit Zunahme der Nutzung der Spracherkennung auch weitere Websites zu erstellen, die neben den alleinigen Schlagwörtern auch Longtail-Varianten bedienen. (Dies ist sicherlich aus verschiedenen anderen Blickwinkeln ebenfalls sinnvoll, wird aber gerade in Bezug auf die geänderten Suchgewohnheiten der Nutzer über die Spracheingabe noch einmal besonders relevant.)

 

W-Fragen in der Spracherkennung

Wie oben schon erwähnt, werden über die Spracheingabe viel häufiger auch Anfragen im Frage-Format eingegeben. Häufig sind dies komplett ausformulierte Fragen, die in schriftlicher Form sicherlich nicht dergestalt in das Textfeld eingegeben worden wären. Auf die semantischen Suchergebnisse der SERPs bezogen, ließe sich auch dies zum Vorteil in der SEO nutzen. Eine Website, die beispielsweise eine vermehrt über Google eingegebene Frage (Check über den Google Keyword-Planer) direkt bedient, hätte auf diesem Weg sicherlich gute Chancen entsprechende Zielgruppe über die Suchergebnisse abzuholen und mit weiteren Informationen zum Unternehmen / zum betreffenden Produkt zu bedienen.

Ein sehr schönes Tool, welches eine Vielzahl an W-Fragen zu einem Keyword kostenlos liefert ist übrigens auf seorch.de zu finden: W-Fragen-Tool.

 

Direct Answers von Google

Da Google allerdings den Anspruch hat, seine Nutzer möglichst direkt mit der gesuchten Information zu bedienen, können einem SEO bei der Optimierung hin auf eine Frage-Seite auch die Direct Answers von Google zuvorkommen. Dies haben beispielsweise Wetterportale schon schmerzlich erfahren müssen. Frägt man über die Spracheingabe von Google nach dem Wetter, werden die Ergebnisse der Wetterportale zwar immer noch gelistet. Eine kleine Box über diesen Suchergebnissen zeigt aber schon vorab die entsprechende Info an, so dass der Klick auf die Suchergebnisse gar nicht mehr vonnöten ist.

Bevor man eine Website also auf die genannten Frage-Formate hin optimiert, sollte man sich vergewissern, wie die SERP-Struktur in Google diesbezüglich aufgebaut ist.

 

SEO Spracherkennung

Google Direct Answers liefert die gesuchte Information schon auf der Suchergebnisseite selbst. Ein Klick auf ein Suchergebnis ist damit gar nicht mehr notwendig.

 

SEO-Fazit zur Spracherkennung:

  • Longtails Spracherkennung Bezieht spezifische Longtail-Varianten in eure Seitenstruktur mit ein
  • Inhalte SEO Spracherkennung Schreibt gute Inhalte, die als direkte Antwort auf entsprechende Fragen fungieren
  • Spracherkennung W-Fragen Listet die betreffende Frage dabei direkt auf der Seite selbst (H-Überschrift!)
  • Spracherkennung für SEO Schreibt eure Inhalte für den Leser und darüber, was dieser unter der betreffenden Fragestellung vermutlich sucht
  • Spracherkennung Direct AnswersCheckt vorher ab, dass Google die Antwort über die Direct Answers nicht schon selbst liefert

 

Sollten Fragen im Raum stehen, helfen wir natürlich gerne weiter:

Spracherkennung Kontakt

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