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, Autor: Wolff Trace | Bianca Wolff #SEO #SERPs

Google SERPs – Ein Antlitz im ständigen Wandel

Was uns das Antlitz von Google verrät und eröffnet
Google SERPs

Wir alle kennen und nutzen sie: die Suchmaschine Google. Doch kaum einem fallen die schleichenden Veränderungen auf, die das Layout der Suchergebnisse (SERPs) nach und nach immer weiter ausbauen. Von anfänglich 10 einfachen Suchtreffern zu einem Suchbegriff sind wir heute weit entfernt. Zahlreiche zusätzliche Informationen, Bilder und andere Medien reichern die Suchergebnisseite von Google an – und bieten damit vielseitige Optionen, sich durch gekonnte Platzierung weitere Webseiten-Besucher zu sichern.

 

Google-Antlitz: die SERPs

Der Begriff klingt technisch, komplex und man neigt dazu, ihn einer internen statistischen Analyse-Übersicht zuzuordnen: SERPs. Dabei steht die Abkürzung für nichts anderes als „Search Engine Result Page“, also die Suchergebnisseite, die man nach Eingabe eines Suchbegriffes in Google angezeigt bekommt. Mit der Zeit hat Google diese Ergebnisseite stetig mit zusätzlichen Informationen angereichert und ausgebaut. Die wichtigsten Veränderungen und somit zugleich Chancen, sich in den SERPs gekonnt zu präsentieren, erläutern wir im Folgenden.

 

Die klassische Ansicht – organische Suchergebnisse

Die klassischen SERPs listen die Suchergebnisseite in Google in ihrer grundlegenden Variante. Zumeist tummeln sich hier 10 Suchtreffer pro Seite, aufgebaut nach dem immer gleichen Schema: Seitentitel, URL und Description. Diesen Bereich nennt man auch die klassischen bzw. organischen Suchergebnisse.

klassisches Suchergebnis

Die Reihenfolge, in der die einzelnen Seiten hier gelistet werden, bezeichnet man als Ranking. Durch verschiedene Methoden der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist diese Reihenfolge der Suchergebnisse beeinflussbar. Denn eines ist klar: Wessen Seite zu einem bestimmten Suchbegriff als erstes in den SERPs erscheint, der holt hiermit auch die meisten Besucher und zugleich potentiellen Kunden für seine Website ab. Zahlreiche Agenturen und Spezialisten haben sich daher auch der Kür der SEO verschrieben.

 

Google AdWords

Über und neben den klassischen bzw. organischen Suchergebnissen in den SERPs werden seit dem Jahr 2000 zu bestimmten Suchbegriffen AdWords-Anzeigen eingeblendet. Man erkennt sie an der jeweiligen gelben Markierung mit der Aufschrift „Anzeige“. Sie stellen den bezahlten Bereich der SERPs dar und bieten damit die Möglichkeit, vorrangig in den Suchergebnissen gelistet zu werden, auch wenn die eigentliche Seite kein gutes Ranking aufweist.

AdWords Anzeigen

[Google and the Google logo are registered trademarks of Google Inc., used with permission.]

Auch auf die Ausrichtung der AdWords-Anzeigen, deren zentraler Schlüsselbegriffe (Keywords) und der strategischen Planung der AdWords-Kampagnen hat sich mittlerweile eine ganze Experten-Branche spezialisiert. Google befürwortet dies – und stellt sogar Optionen zur Zertifizierung als AdWords-Spezialist bereit.

 

Zusätzliche Infos auf einen Blick: Rich Snippets

Seit 2009 reichert Google die einzelnen Suchergebnisse selbst nun mit weiteren Informationen an. Diese sogenannten Rich Snippets befinden sich jeweils unter den klassischen Suchergebnissen und ergänzen die Suchtreffer um zusätzliche Informationen wie Sternbewertungen, Produktpreise, Anzahl der Follower auf Google+, Veranstaltungen, Adressdaten oder relevante Unterseiten einer Website.

Rich Snippets Bsp

[Google and the Google logo are registered trademarks of Google Inc., used with permission.]

Diese zusätzlichen Informationen listet Google nicht bei jeder unternehmensbezogenen Suchanfrage. Ausschlaggebend ist laut Google die Intention des Suchenden. Um der Suchmaschine aber überhaupt erst zu ermöglichen, diese Daten aus der Seite auszulesen, sind Anpassungen am HTML-Code notwendig. Google selbst listet eine Anleitung hierzu auf den eigenen support-Seiten.

Bis vor Kurzem listete Google noch die beliebten Autoren-Markups neben einzelnen Unterseiten einer Website. Waren die entsprechenden Seiten mit dem Google+-Profil des Autoren gekoppelt, stellte Google dies durch Einblenden des Profilbildes neben dem jeweiligen Suchergebnis dar. Da der Suchmaschinengigant aber erst kürzlich ankündigte, die Autorenbilder wieder aus den SERPs zu verbannen, soll an dieser Stelle nicht weiter auf diese Option eingegangen werden.

 

Google-Places

Bei der Suche nach Unternehmen werden nach meist nur 1-3 organischen Suchergebnissen bereits die Google Places Ergebnisse gelistet. Allein schon hierfür lohnt sich die Pflege und Optimierung des Google Places-Kontos. Denn selbst, wenn eine Unternehmensseite in den organischen Suchergebnissen schlecht rankt, kann sie durch ein optimiertes Places-Konto vorrangig gelistet werden und hierdurch potentielle Interessenten abgreifen.

Google Places Karlsruhe

[Google and the Google logo are registered trademarks of Google Inc., used with permission.]

 

Google Knowledge Graph

Ende 2012 führte Google den Knowledge-Graph in seine SERPs ein. Unter bestimmten Suchbegriffen, wie beispielsweise Tieren, Orten, Bauwerken oder Personen des öffentlichen Lebens findet der Suchende nun rechts eine kleine Detailansicht, die die wichtigsten Merkmale und Daten zum Begriff listet.

Google Knowledge Graph

[Google and the Google logo are registered trademarks of Google Inc., used with permission.]

Ein weiteres Feature des Knowledge Graphs: zu simplen Fragen wie beispielsweise „5 + 7“ oder „Wie hoch ist der Eiffelturm?“ listen die SERPs bereits über dem ersten Suchergebnis die betreffende Antwort. Ähnlich sieht das auch bei der Suche nach Wetterinfos aus. Hier wird als erstes Ergebnis direkt eine Wochenübersicht zur betreffenden Wetterlage eingeblendet.

 

Fazit

Google reichert die SERPs mit immer mehr Informationen an, von denen angenommen werden kann, dass sie für den Suchenden relevant sind. Für bestimmte Suchanfragen ist es nun gar nicht mehr notwendig eine bestimmte Seite zu besuchen. Es reicht die Suchanfrage in Google, um eine bestimmte Information schon auf der Suchergebnisseite zu finden.

Dies bedeutet zugleich aber auch, dass Unternehmen ihre Websites, Google-Konten und sozialen Netzwerke entsprechend pflegen und ausrichten müssen, damit Google auch diejenigen Informationen findet, die angezeigt werden sollen. Denn je mehr Informationen und Inhalte zu einem bestimmten Unternehmen die SERPs dominieren, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines zu bekommen: mehr Website-Besucher und damit potentielle Kunden.

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